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Ursula Luise Link: Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche?

 

Marcus Söder ermahnt die STIKO, eine Covid-19-Schutzimpfungs-Empfehlung für Kinder und Jugendliche auszusprechen. Im Fernsehen hört man, „der Druck auf die STIKO in dieser Richtung wachse“. Aber – bisher bleibt die STIKO „hart“ und verweigert sie.

 

Zum Hintergrund

 

1. https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4ndige_Impfkommission

 

„Die Ständige Impfkommission (abgekürzt STIKO, vollständige Bezeichnung: Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut[1]) ist eine ehrenamtliche, politisch und weltanschaulich unabhängige, derzeit … 18-köpfige Expertengruppe in der Bundesrepublik Deutschland. … Die Gesundheitsministerkonferenz beschloss 1991, dass die Empfehlungen der STIKO offiziell in allen Bundesländern als Grundlage dienen sollen. … Der Bundesgerichtshof entschied 2017, dass die STIKO Nutzen und Risiken von Impfungen beurteilen könne, die Impfempfehlungen gelten als medizinischer Standard.“

 

2. siehe https://www.kbv.de/html/1150_52785.php

 

STIKO: Keine generelle Covid-19-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche

 

Die STIKO begründet die eingeschränkte Impfempfehlung (nur für vorerkrankte oder durch das Umfeld besonders gefährdete Jugendliche) mit der noch fehlenden Datenlage zur Sicherheit des Impfstoffes in dieser Altersklasse. Zudem sei der Nutzen der Impfung, schwere Erkrankungen und Todesfälle zu verhindern, in dieser Altersgruppe nicht allgemein gegeben, da die Erkrankung häufig asymptomatisch oder leicht verlaufe, solange keine Vorerkrankungen bestünden.

 

Ist die Vorsicht hinsichtlich „der Sicherheit eines Impfstoffes“ berechtigt? Sicherlich. Es ist nur wenig mehr als ein Jahrzehnt her, dass die Impfung gegen die Schweinegrippe einen erheblichen Impfschaden anrichtete; bei geschätzt 8.870 bis 18.300 Toten dieser von der WHO als Pandemie hochgestuften Krankheit wurden 1300 Fälle von Narkolepsie (einer unheilbaren Schlafkrankheit) bekannt, die wohl auf die Impfung zurückzuführen waren.

 

3. https://www.deutschlandfunk.de/schweinegrippe-narkolepsie-als-spaetfolge-der-impfung.676.de.html?dram:article_id=483838

 

„… Es (kam) im Rahmen der weltweiten Impfungen gegen die Schweinegrippe, die von der WHO als Pandemie hochgestuft worden war, vor allem in den nordeuropäischen Ländern zu „Spätfolgen der Impfung“: … 2009 hatte eine Massenimpfung gegen die Schweinegrippe schlimme Folgen. Hunderte Kinder und Jugendliche erkrankten damals unheilbar an Narkolepsie.“

 

4. https://de.wikipedia.org › wiki › Pandemie_H1N1_2009)

 

„Weltweit sind etwa 1.300 Fälle von Narkolepsie bekannt geworden, die mit einer Pandemrix-Impfung in Zusammenhang gebracht werden. Vor allem Kinder und Jugendliche waren davon betroffen."

Im Mai 2010 wurde von der US-Gesundheitsbehörde CDC eine Schätzung der Todesfälle veröffentlicht. Ihr zufolge gab es zwischen April 2009 und April 2010 mindestens 8.870, maximal 18.300 Tote infolge der H1N1-Pandemie.

 

Anm.: Hervorhebungen im vorliegenden synoptischen Text wurden vom Verfasser vorgenommen.

 

 

[1] Das Robert-Koch-Institut ist die Leitforschungseinrichtung der Bundesregierung.

 

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