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Sigrun Miller: Impf-Drama

Foto: LuAnn Hunt auf Pixabay
Foto: LuAnn Hunt auf Pixabay

Hallo, Freunde des Corona-Blogs, hier meldet sich wieder die gefrustete Hochrisikopatientin, die nun seit mehr als sieben Wochen auf einen Impftermin wartet. Ich vermute, dass die entsprechenden Behörden lieber warten, bis ich mir Covid-19 eingefangen habe, dann wäre das Problem endlich gelöst.

 

So wie das Drama bei Rita, die nun überhaupt keinen Corona-Schutz genießt, trotz zweimaligen Impfens mit dem Biontech-Pfizer-Serum. Die zuständigen Ärzte schieben die Situation auf ihre Autoimmunerkrankung. Ich füttere mich auch täglich mit immunsuppressiven Mitteln. Vielleicht hegen die Mediziner deshalb eine gewisse Furcht vor dem Ergebnis meiner Impfung.

 

Vor kurzer Zeit habe ich im Fernsehen ein Interview mit einer Berliner Ärztin gesehen. Ihre Patienten rennen ihr die Praxis ein, weil sie ihnen bei den schwächsten Corona-Symptomen kleine Mengen Cortison und Blutverdünner für die tägliche Einnahme verschreibt, die eine zerstörerische Wirkung auf Covid-19 verursachen und ihre Patienten schützen bzw. heilen.

 

Ich nehme an, dass sich dieser Erfolg gegen Corona noch nicht bis in unsere Breiten durchgesetzt hat, hoffe weiter auf Impfung mit positiver Wirkung und teste mich oder lasse mich testen.

 

Den obigen Text habe ich vor einer Woche geschrieben und abgeschickt. Vor drei Tagen bekam ich einen Anruf von meinem Hausarzt, ob ich zwei Tage später einen Impftermin bei ihm in der Praxis wahrnehmen wollte. Auf mein erleichtertes „Ja“ folgten Infos über sämtliche notwendigen Daten für die bevorstehende Impfaktion. Mit einem  glücklichen Lächeln über die hervorragende und effektive Arbeit des entsprechenden Personals legte ich auf.

 

Am Impftag begab ich mich zum verabredeten Wartepunkt, wo schon einige andere Kandidaten auf den großen Moment warteten. Nach kurzer Zeit wurden wir abgeholt und in die Praxis geführt. Ich wurde gleich als erste behandelt und bekam eine entsprechende Bescheinigung über die Ausführung der Erstimpfung.

 

Nach zehn Minuten durfte ich gehen, ich sah, dass alle Wartezimmer überfüllt waren und wünschte den Wartenden alles Gute und viel Erfolg für die Wirkung des Serums und für die Zukunft.

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