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Sigrun Miller: Das Unwort des Monats März

Foto: Petra Ihm-Fahle
Foto: Petra Ihm-Fahle

Was ist die Aufgabe einer von den Bürgern gewählten Regierung mit seinen Ministern: Mit dem Geld, das durch die Steuern eingenommen wird, alle wichtigen Aufgaben zum Wohle und zum Schutze der Bürger aufs Beste zu erledigen, damit sie nach der Legislaturperiode wiedergewählt werden.

 

Das klingt ganz einfach, wird aber von den “allwissenden“ Politikern in ihren Ressorts häufig missverstanden, missgedeutet und von überbezahlten Ratgebern umgelenkt. Deshalb ist für mich das Unwort des Monats März: "Astrazeneca".

 

Natürlich hätte sich auch das beliebte „Maskengeschäft 650.000“ angeboten, aber bei „Astrazeneca“ geht es ja schließlich um Leben und Tod. Deshalb bietet es sich geradezu an. Ich brauche mir keine Sorgen um das Impfproblem zu machen, da für mich aus bekannten Gründen nur Biontech-Pfizer infrage kommt. Wenn der die Impfung ausführende Arzt alle meine wichtigen Papiere gelesen hat, wird er sowieso erst einmal tief durchatmen und dann überlegen, ob er mir die Impfung überhaupt zumuten soll. Mein Argument wäre dann: „Ich bestehe darauf.“

 

Spannend wird es Ende des Jahres 2021 werden, wenn das Unwort des Jahres gesucht wird und man sich nicht zwischen Pandemie, Freifahrtschein für Geimpfte, Maskenreiche und Scheuermaut entscheiden kann! Also ich wäre für: „Sechs Richtige für Impfung.“

 

Bleiben Sie gesund!

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