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Sigrun Miller: Impfen wird es nun bald

Katja Fuhlert auf Pixabay
Katja Fuhlert auf Pixabay

Man informierte mich, dass die nächste Altersgruppe zum Corona-Impfen ab dem ersten März an die Reihe käme. Ich bereitete mich moralisch und praktisch darauf vor: Papiere zusammensuchen, selber fahren oder Taxi bestellen, Personalausweis checken und mit Entsetzen feststellen, dass sein Verfallsdatum abgelaufen ist. Auf zur Gemeinde zum Verlängern des Ausweises oder einen neuen beantragen. „Haben sie einen Termin hier im Rathaus?“ „Nein, aber sie können mir einen geben.“ Gesagt, getan!

 

Ich hatte einen Termin für drei Tage später. „Bitte bringen sie neue Passbilder mit!“ Auf dem Weg nach draußen überlegte ich, welches Fotostudio jetzt in der Pandemie geöffnet wäre. Das Glück war mir hold: „Kein Problem, kommen Sie morgen früh um zehn Uhr, in fünf Minuten haben sie ihre Passfotos.“ Ein freundlicher junger Mann machte binnen Minuten vier ansehnliche Passbilder von mir.

 

Eine Woche zuvor hatte ich bei der entsprechenden Telefonnummer 116117 erfahren, dass ich schriftlich informiert werden würde, wann und wo das Impfen stattfindet. Ich höre immer wieder, dass es sehr schwer ist, bei der o. g. Telefonnummer durchzukommen, weil die Standardantwort bekanntlich lautet: „Leider sind alle Leitungen der Mitarbeiter momentan besetzt. Bitte rufen sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal an.“

 

Ich hatte kein Problem, einen Mitarbeiter zu erreichen, da ich kurz vor Anmeldeschluss, sprich um fünf Minuten vor acht Uhr abends, anrief. Nun warte ich auf meine persönliche Aufforderung zur Impfung, um dann später zur „Impfelite“ zu gehören.

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