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Petra Ihm-Fahle: Autopanne

Foto: Petra Ihm-Fahle
Foto: Petra Ihm-Fahle

Was mir in diesem und letztem Jahr alles passiert ist, unabhängig von der Corona-Krise, geht auf keine Kuhhaut. Hier das jüngste Ereignis: Ich fahre auf den Parkplatz des Hochwaldkrankenhauses, plötzlich riecht es komisch im Wageninneren. Mit Einfahrt auf den Parkplatz hat mein Auto plötzlich Öl verloren, eine große schillernde Spur verziert den Asphalt. Als ich realisiere, dass ich die Verursacherin bin, spreche ich zwei städtische Hilfspolizisten an, die zufällig da sind.

 

"Ist die Ölspur von Ihnen?", fragen sie. "Da müssen wir die Feuerwehr rufen." Nicht nur das, sie rufen auch ein Streufahrzeug von der Stadt und einen Abschleppwagen. Sie beruhigen mich, dass die Kfz-Haftpflichtversicherung den Feuerwehreinsatz zahlt. Ich bin dankbar, dass mir die beiden kompetent helfen, denn ich fühle mich leicht überfordert. 

 

Einen der Brandschützer kenne ich, das ist angenehm. Er erkennt mich zuerst nicht wegen meiner FFP2-Maske, die in der klirrenden Kälte mein Gesicht wärmt. Der Herr vom ADAC, der den Wagen abschleppt, ist ebenfalls sehr freundlich, was meine Stimmung weiter aufhellt.     

 

Ziemlich k.o. komme ich nach Hause. Normalerweise würde ich nach so einem Schock-Nachmittag in die Stadt gehen und Eis essen oder, da es momentan so kalt ist, mir etwas anderes Schönes gönnen. In der Pandemie ist so was nicht drin, also koche ich Kaffee und bleibe daheim.

 

Glück im Unglück hatte ich.  

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