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Petra Ihm-Fahle: Vom Blog zum Print

Foto: Petra Ihm-Fahle
Foto: Petra Ihm-Fahle

Was uns momentan beschäftigt, ist die Herausgabe unseres Blogs zur Corona-Krise als Buch. Gar nicht so leicht. 

Soll es ein "Best of" werden, eine Komplettversion mit gekürzten Texten oder eine Langversion mit ungekürzten Texten? Wie viel Arbeit können und wollen wir investieren?  

 

Unser Ziel ist eine Dokumentation dieser historischen Krise auf literarischer Basis; uns geht es nicht darum, die Bestsellerlisten zu stürmen, möglichst viel zu verkaufen und unzählige Leser/innen zu haben. Auch wenn es natürlich schön ist, gelesen zu werden.

 

Spontan muss ich an ein Experiment denken, als ich eine schöne, gebundene Kladde geschenkt bekam: Ich schrieb darin den "Blog, den keiner liest". Von Hand, in Gedichtform, ohne vorgegebenes Ziel. Ich ließ mich nur durch meine Intuition treiben. 

 

Was uns im Shutdown Blog nun treibt, sind die äußeren Ereignisse und unsere Gefühle dazu. Bei mir stelle ich bei Durchsicht meiner Beiträge eine anfängliche Gelassenheit fest, über die ich heute ein wenig den Kopf schüttele, die aber nach und nach umgeschlagen ist. 

 

Viele Klippen des Lebens sind durch die Corona-Krise nicht einfacher geworden, aber vielleicht wird es bald wieder anders.

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