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Rita H. Greve: saTi(e)risch

Foto: privat
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Wenn man einer spanischen Studie glauben darf, ist das Risiko bei Hundebesitzern, sich mit Corona anzustecken, um 78% höher als bei Nicht-Hundebesitzern. Forscher können es sich allerdings nicht erklären, warum das so ist.

 

Fake News?  Und wenn nicht ?

Vorbeugen ist bekanntlich besser als heilen.

 

Darum, liebe Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer –  hier ein kleiner Leitfaden:

 

Immer die kleinen schwarzen Beutel zum Gassigehen mitnehmen, um die Hinterlassenschaften eurer Vierbeiner einzusammeln. Dadurch werden auch die anderen Vierbeiner geschützt. Die Hundchen schnüffeln nun mal gerne an jedem Haufen, und wer weiß, welche Krankheitserreger hierbei in die kalte Hundeschnauze und das Riechorgan gelangen. Nach dem Gassigehen auch immer schön die Pfoten desinfizieren!

 

Auch das Bellen in geschlossenen Räumen sollte unbedingt unterbleiben. Diese vielen Tröpfchen und Aerosole – nicht auszudenken. Alle zwanzig Minuten die Räume lüften – bei der kalten Witterung – geht gar nicht.

Also, was tun? Ganz einfach: Ein hübsches Schleifchen um die Hundeschnauze gebunden und schon wäre das Problem gelöst.

 

Und natürlich auf keinen Fall mehr kuscheln mit dem lieben Vierbeiner – auch Küsschen geben ist ab sofort tabu. Sonst greift das Virus ganz schnell vom Hundchen aufs Herrchen oder Frauchen über. Und wer will das schon.

 

Und noch ein heisser Tip: Denkt doch evtl. schon mal darüber nach, für eure lieben Vierbeiner Masken zu nähen. Für die kleinen, empfindlichen Fifis und Schnuffis vielleicht passend zum modischen Wintermäntelchen.

 

Aber jetzt mal ernsthaft: Andere, vermeintlich seriöse Quellen meinen natürlich, die Studie sei Unsinn. Doch wer weiß denn heute schon, was seriös ist und was nicht.

 

Und wenn ihr jetzt denkt, diese Studie kommt euch spanisch vor, dann habt ihr möglicherweise recht.

 

 

 

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