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Von Ärzten empfohlen . . . 

wird derzeit eine vorbeugende Grippeschutzimpfung vor allem für Angehörige von Risikogruppen; eine gleichzeitige Erkrankung an Corona und Grippe solle vermieden werden.  

Dass Grippe, auch allein genommen, eine tödliche Erkrankung sein kann, ist uns nicht so präsent.

Am ehesten im allgemeinen Gedächtnis ist noch die Spanische Grippe (1918 -1925), die fünfzig Millionen Tote weltweit gefordert haben soll. Die zweite große Grippewelle war die Asiatische Grippe, bei der zwischen 1957 und 1959 rund zwei Millionen Menschen starben. Von 1968 bis 1970 starben an der Hongkong-Grippe (die vom Huhn auf den Menschen übergesprungen sein soll), rund 800.000 Menschen, 30.000 allein in Deutschland. Der Russischen Grippe von 1977 fielen vor allem Menschen unter 23 Jahren zum Opfer. Rund 700.000 Kinder und Jugendliche starben weltweit. Verhältnismäßig glimpflich verlief dagegen mit 18.000 Toten die Schweinegrippe im Jahr 2009.

 

https://www.welt.de/wissenschaft/gallery3631390/Die-schlimmsten-Pandemien-der-Neuzeit.html

 

Das Arsenal der Maßnahmen heute wie damals ist unverändert, obwohl es auch ungewöhnliche Empfehlungen gab. Ausgiebig zu rauchen und Alkoholisches zu trinken, um die Viren in die Schranken zu weisen, war während der Spanischen Grippe eine davon.

Und tatsächlich scheint Nikotin laut einer französischen Studie (die von chinesischen Wissenschaftlern bestätigt wurde) das Eindringen des Corona-Virus in die Zellen signifikant zu erschweren.

Aber mit dem Rauchen anfangen sollte man deshalb wohl eher nicht, oder?

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