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Valentina Dietrich: Mainz

Foto: Valentina Dietrich
Foto: Valentina Dietrich

Mainz ist nicht nur eine Hochburg der „Mainzelmännchen“ und des ZDF, sondern auch ein Hotspot des Coronavirus. Normalerweise also eine Stadt, die man in der jetzigen Zeit eher meidet. Eine DELF Prüfung verlangte jedoch die Anreise – ein Bericht zwischen Parkhäusern und Prüfungsstress.

 

„Wahnsinn!“, sagt mein Vater fröhlich, während wir über die A66 fahren, „kein Stau, keine Vollsperrung. Das wir so gut durchkommen!“ Dabei sind wir extra früher losgefahren, um ja nicht zu spät zu kommen. 2 Stunden zu früh biegen wir auf die Brücke über den Rhein ein, der Hessen und Rheinland-Pfalz teilt. Das Navi navigiert ebenfalls fröhlich durch die Innenstadt. „Biegen sie links ab“, vermeldet es an einer mit Pollern versperrten Durchfahrt. Weder das Navi noch wir scheinen Großstadtmenschen zu sein.

 

Nach kurzer Zeit finden wir dann die Zufahrt zum Parkhaus. Doch Zufahrt heißt nicht gleich Parkplatz, denn beim ersten Mal fahren wir versehentlich direkt wieder zur Ausfahrt. Erst beim zweiten Mal finden wir dann den „perfekten Parkplatz“ auf Ebene 4.

 

Da wir immer noch Zeit haben, laufen wir zum Mainzelmännchen Shop und kaufen das „Mitbringsel des Jahres“, eine Maske mit Mainzelmännchen und ZDF-Logo.

 

Doch nun wird es ernst, denn die DELF Prüfung beginnt. Nach 10 Minuten Vorbereitungszeit gehe ich in den Raum zu meiner Prüferin und absolviere 3 Prüfungsteile (Vorstellung, Monolog, Dialog).

 

Auf dem Rückweg navigiert das Navi richtig. „Du kannst es ruhig abstellen!““, sagt mein Vater fröhlich, während wir die falsche Autobahnauffahrt nehmen.

 

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