· 

Valentina Dietrich: Die Konfirmation

Foto: Valentina Dietrich
Foto: Valentina Dietrich

Im Frühling dieses Jahres hatte mich eine Freundin zu ihrer Konfirmation eingeladen. Coronabedingt musste diese leider ausfallen. Deshalb freute ich mich, als sie mir den Nachholtermin für Anfang September mitteilte. Um Viertel vor zehn trafen sich die Gäste in reduzierter Zahl vor der Kirche. Viele kamen direkt mit Maske, die Konfirmanden selbst mussten keine tragen. Nachdem ich mir beim Eintreten die Hände desinfiziert hatte, setzte ich mich in die ausgewiesene Bankreihe. Die Maske musste während des gesamten Aufenthalts in der Kirche getragen werden.

 

 

Schließlich startete der Gottesdienst mit Klaviermusik und dem Gesang eines Mannes und einer Frau. Der Pfarrer erinnerte in einer kurzen Rede an den Beginn des Konfirmationsunterrichts und trug die selbst ausgewählten Sprüche der Konfirmandinnen vor. Die Einsegnung fiel dieses Jahr etwas anders aus, statt des Pfarrers legten nun die Eltern symbolisch die Hand auf. Das erste Abendmahl fiel aufgrund des Coronavirus komplett weg.

 

 

Nach einer dreiviertel Stunde endete der Gottesdienst, da noch zwei weitere Konfirmationen im Anschluss stattfanden, um Menschenmassen zu vermeiden. Mit meiner Freundin machte ich mich auf den Weg zum Restaurant, wo wir trotz Corona gebührend feierten.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0